
"Milliarden in eine neue Basler regionale S-Bahn-Infrastruktur zu investieren und dabei den internationalen Zugverkehr zu vergessen, ist falsch. Man verpasst damit die internat. Anbindung. Ein Projekt, das derartige Nachteile in Kauf nimmt, ist zu wenig visionär."
"Das neue Herzstück muss sowohl die Bedrüfnisse der regionalen S-Bahn wie auch jene des internat. Verkehrs abdecken. Voraussetzung dafür ist aber eine andere Linienführung. Statt für einen direkten S-Bahn-Tunnel soll das Geld für eine grössere Ringbahn eingesetzt werden."
"Besser als Haltestellen unter dem Marktplatz u. Claraplatz wäre ein neuer Tunnel, der den Bahnverkehr von Deutschland kommend direkt zum Bahnhof SBB führen würde, mit einer Haltestelle bei Novartis."

"Die langen Wartezeiten der internationalen Züge in den beiden Basler Bahnhöfen, zusammen ca. 20 Minuten, ist für den internationalen Verkehr eine Ewigkeit.".
«Wenn wir dies akzeptieren, wird Basel längerfristig vom internationalen Verkehr umfahren, was nicht im Interesse der Stadt sein kann.»


"Schnetzer argumentiert mit dem historischen Beispiel der Stadt Luzern, die es in den fünfziger Jahren verpasst habe, sich mit einem unterirdischen Durchgangsbahnhof für den internationalen Verkehr vorzubereiten. Mit der Konsequenz, dass der Nord-Süd-Verkehr über den Gotthard heute über Zürich und nicht mehr über Luzern laufe. «Wenn Basel nicht aufpasst, werden wir abgehängt», warnt Schnetzer. (siehe auch Artikel unten)
«Die Arbeitsplätze in der Region Basel befinden sich nicht in der Innenstadt, sondern an den Rändern. Eine Ringbahn würde der Anbindung der Arbeitsorte besser dienen.»

